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CO₂ im Büro: So stellen Sie eine gute Raumluft sicher

CO₂ im Büro: So sichern Sie dauerhaft gute Raumluft

Nachlassende Konzentration am Arbeitsplatz wird oft auf Schlafmangel oder Stress zurückgeführt. Häufig ist die Ursache jedoch eine andere: eine zu hohe CO₂-Konzentration in der Raumluft. Sie bleibt für die Sinne unsichtbar, wirkt sich aber direkt auf Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden im Büro aus.

Stoßlüften kann die Luftqualität kurzfristig verbessern, ist als alleinige Maßnahme für ein dauerhaft gesundes Raumklima jedoch nicht ausreichend. Hier zeigen wir, wie Sie die Luftqualität im Büro dauerhaft im Griff behalten.

Die co2 Konzentration in der Luft kann die Leistungsfähigkeit einschränken.

Was bedeutet der CO₂-Wert im Raum?

Die CO₂-Konzentration in der Raumluft wird in ppm (parts per million) gemessen. Außenluft enthält rund 400 ppm, in Innenräumen steigt der Wert je nach Personenzahl, Raumgröße und Lüftung deutlich an. Für die Bewertung der Innenraumluftqualität hat der Ausschuss für Innenraumrichtwerte (AIR) am Umweltbundesamt drei hygienische Leitwerte festgelegt:

  • Unter 1000 ppm CO₂ gilt die Luft als hygienisch unbedenklich. Man kann angenehm arbeiten, fühlt sich wohl - alles im grünen Bereich.
  • Ab etwa 1.000 ppm CO₂ wird die Luftqualität spürbar schlechter. Der Kopf fühlt sich schwer an, Müdigkeit schleicht sich ein und fokussiertes Arbeiten wird schwierig.
  • Spätestens bei 2.000 ppm heißt es: Bessere Luft muss her. Ab jetzt treten Müdigkeit oder sogar Kopfschmerzen ein und die Leistung sinkt deutlich.

Warum macht zu viel CO₂ müde?

Eine erhöhte CO₂-Konzentration in der Raumluft wirkt sich direkt auf die kognitive Leistungsfähigkeit aus. CO₂ beeinflusst über die Atmung die Hirndurchblutung. Schon bei moderaten Konzentrationen lassen Konzentration und Reaktionsfähigkeit nach, oft begleitet von Müdigkeit.

Eine Untersuchung der Harvard T.H. Chan School of Public Health zeigt, dass Beschäftigte in Büros mit guter Luftqualität und höherer Lüftungsrate bei Tests zur Entscheidungsfindung deutlich besser abschneiden als in konventionell belüfteten Räumen.

Mann im Büro müde
Kollegen zufrieden gute Laune im Büro

Warum manuelles Lüften an seine Grenzen stößt

Regelmäßiges Lüften verbessert die Luftqualität im Büro kurzfristig deutlich. Durch mehrmaliges Stoßlüften pro Tag lassen sich CO₂-Werte idealerweise unter 1.000 ppm halten. Auch Pflanzen können das Raumklima positiv beeinflussen.

Allerdings ersetzen weder Lüften noch Pflanzen eine ganzheitliche Lösung für eine dauerhaft gesunde Büro-Luft. Gerade in modernen, gut gedämmten Gebäuden stoßen Stoßlüften und Pflanzen schnell an ihre Grenzen: Das Lüften wird vergessen, ist im Winter ineffizient und verursacht Energieverluste. Ohne Messgerät bleibt das geruchslose CO₂ ohnehin meist unbemerkt. Für dauerhaft gute Luft im Büro lohnt sich daher der Schritt zu professionellen Lüftungslösungen.

Eine langfristige Alternative für gute Luft im Büro

  • CO₂-Sensoren als verlässlicher Indikator für eine gute Luftqualität
    Die Sensoren in einem CO₂-Monitor messen kontinuierlich die Kohlendioxid-Konzentration und erinnern mit einem Signal automatisch ans Lüften, sobald die Werte kritisch werden. Damit eignen sie sich besonders für Räume mit reiner Fensterlüftung. Eine einfache, effektive Lösung mit minimalem Aufwand, bevor Müdigkeit oder Kopfschmerzen die Konzentration im Büro beeinträchtigen.
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  • Zentrale Lüftungsanlagen als Komplettlösung für frische Büroluft
    Mit Helios AIR1 erhalten Büros eine zentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Die Kompaktgeräte regeln den Luftaustausch sensorgesteuert nach CO₂- und Feuchtewerten und führen dabei frische Außenluft zu. Verbrauchte Luft wird abgeführt, während die Wärmerückgewinnung die Energie der Abluft nutzt. Das Ergebnis: konstant gute Luftqualität ohne manuelles Lüften und ohne Energieverluste.
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  • Dezentrale Lüftungsgeräte als flexible Lösung für einzelne Räume
    KWL Yoga bringt frische Luft gezielt ins Einzelbüro, den Besprechungsraum oder Großraumbüros. Die dezentralen Geräte mit Wärmerückgewinnung werden im Raum installiert und regeln den Luftaustausch über Sensoren. Per Touch-Bedienteil oder Wochen- und Tagesprogrammen passt sich der Betrieb an Arbeitszeiten und Belegung an, sodass nur die Räume gelüftet werden, die gerade genutzt werden.
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Häufige Fragen zur CO₂-Konzentration im Büro

Ab 1.000 ppm gilt die Raumluft laut Umweltbundesamt als hygienisch auffällig: Konzentration und Wohlbefinden nehmen messbar ab. Über 2.000 ppm ist die Luftqualität inakzeptabel und erfordert sofortige Maßnahmen. 

Die maßgebliche Quelle in Deutschland ist das Umweltbundesamt: Der Ausschuss für Innenraumrichtwerte (AIR) hat hygienische Leitwerte für Kohlendioxid festgelegt. Unter 1.000 ppm gilt die Luft als unbedenklich, zwischen 1.000 und 2.000 ppm als hygienisch auffällig, über 2.000 ppm als inakzeptabel. Für Arbeitsstätten konkretisiert die Technische Regel ASR A3.6 „Lüftung" diese Werte mit einem Zielwert von 1.000 ppm im laufenden Betrieb. Ergänzend klassifiziert die europäische Norm DIN EN 16798-1 die Raumluftqualität in vier Stufen von Kategorie I bis Kategorie IV. Der 1.000-ppm-Richtwert ist übrigens auch als Pettenkofer-Zahl bekannt und wurde bereits 1858 als Maßstab für gute Raumluft formuliert.

In üblichen Innenraumkonzentrationen ist CO2 nicht giftig, aber hohe Werte beeinträchtigen Konzentration und Wohlbefinden deutlich.

Mit einem CO₂-Monitor lässt sich der Wert einfach und schnell ablesen. In modernen Lüftungsanlagen sind solche Sensoren allerdings bereits integriert und es wird automatisch nach Bedarf gelüftet.

Bei manuellem Lüften sollte je nach Personenanzahl alle 20–60 Minuten das Fenster geöffnet werden. Das erfordert Disziplin, vor allem wenn man konzentriert arbeitet. Zuverlässiger erledigt das eine automatische, bedarfsgerechte Lüftungsanlage.

Menschen atmen kontinuierlich CO₂ aus. In geschlossenen Räumen ohne Luftaustausch steigt der Wert daher schnell an, abhängig davon, wie viele Leute im Raum sind.

"Ppm" steht für „parts per million" und beschreibt, den Anteil eines Stoffes pro einer Million Teile. CO2 wird immer in ppm angegeben. 400ppm CO2-Konzentration entsprechen beispielsweise 40 Milliliter CO2 pro Kubikmeter Luft. Übrigens liegt auch der Wert der Außenluft zwischen 400 bis 450 ppm, der globale Durchschnitt liegt derzeit bei 420 ppm CO2 Konzentration.

 

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Weiterführende Informationen und Quellen
  • Umweltbundesamt (UBA): Gesundheitliche Bewertung von Kohlendioxid in der Innenraumluft. Mitteilung der Ad-hoc-Arbeitsgruppe der Innenraumlufthygiene-Kommission, Bundesgesundheitsblatt 11/2008.
  • Ausschuss für Innenraumrichtwerte (AIR) am UBA: Übersicht zu hygienischen Leitwerten für die Innenraumluft.
                     Zur Seite
  • Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.6 „Lüftung".
                     Zur Regel
  • Harvard T.H. Chan School of Public Health: Allen J. G. et al. (2016): Associations of Cognitive Function Scores with Carbon Dioxide, Ventilation, and Volatile Organic Compound Exposures in Office Workers. Environmental Health Perspectives, 124(6). COGfx Study.
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