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Künstlicher Tornado im Pavillon des Dualen Systems auf der Expo 2000 - Prinzip der Kreislaufwirtschaft

Als Weltpartner beteiligt sich die Duale System Deutschland AG mit einem außergewöhnlichen Pavillon an der Weltausstellung in Hannover. Verantwortlich für die "cyclebowl" ist der Stuttgarter Architekt und Szenograph Uwe Brückner, der bei der gesamten Konzeption das Ziel verfolgte
"das Prinzip der Kreislaufwirtschaft im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar" zu machen.

Die Konsequenz zeigt sich sowohl in der äußeren Form des Gebäudes als auch in dessem
Innern. In der runden, schüsselförmigen "cyclebowl" durchwandert der Besucher die spiralförmig aufgebaute Ausstellung wie eine "Oper in drei Akten". Diese vermittelt ihm eindrucksvoll Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft und stellt
den Erlebniswert einer Inszenierung in den Vordergrund, die alle Sinne anspricht. Höhepunkt und Abschluß der ca. 45 Minuten dauernden Ausstellungsbesichtigung bildet der stündlich
inszenierte Tornado, der in seiner Art und Größe eine einzigartige Weltneuheit darstellt.

Helios Ventilatoren ermöglicht Weltpremiere

Die Idee für den 22 m hohen Wirbelwind lieferte der US-amerikanische Künstler Ned Kahn, der
seit Jahren mit Flüssigkeitsbewegungen, Gaswolken und anderen natürlichen Phänomenen
arbeitet. Unter anderem war er für die Spezialeffekte des Tornados in dem Film "Twister" verantwortlich. In Zusammenarbeit mit der Firma Helios Ventilatoren, die neben ihrem
umfangreichen Serienprogramm vor allem auch für kundenspezifische Lösungen bekannt ist,
gelang es nun erstmals, einen künstlichen Tornado dieser Größe zu schaffen.

Der Hauptventilator ist in 25 m Höhe im Dach des Gebäudes aufgehängt und hat einen Durch-messer von 2800 mm. Wenn stündlich das Innere der "cyclebowl" verdunkelt wird und die Tornadoshow beginnt, setzt er sich in Gang. Zeitgleich starten insgesamt rund 40 weitere Ventilatoren, die über die gesamte Gebäudehöhe seitlich des spiralförmigen Aufgangs
angebracht sind.
Damit der Tornado sichtbar wird, steigt zunächst feiner Wasserdampf vom Boden auf. Dieser
wird vom Hauptventilator im Dach angesaugt, der den vertikalen Sog des Tornados erzeugt. Die tangentiale Luftströmung der seitlichen Ventilatoren unterstützt die Bildung eines rotierenden Luftvolumens und trägt somit zur Entstehung der für Tornados charakteristischen Windsäule
bei. Laut einer Pressemitteilung der Duales System Deutschland AG wird durch die musikalische und bildliche Untermalung die Inszenierung "mit Entstehung des Wasser-Tornados zu einem dreidimensionalen Spektakel, das das Prinzip des Kreislaufs auf beeindruckende Weise darstellt."

Die technische Herausforderung

Was sich nachträglich einfach und plausibel anhört, brachte anfangs für alle an der Planung Beteiligten einige Tücken mit sich. Im Sinne von Umweltschonung und Nachhaltigkeit bestehen Außenhülle und Dach der "cyclebowl" aus insgesamt 28 luftgefüllten Folienkissen, die dem Gebäude die notwendige Stabilität geben und zugleich eine raffinierte "pneumatische
Verdunkelung" ermöglichen.
Die Aufhängung des 2,5 Tonnen schweren Hauptventilators im Dach wurde im wahrsten Sinne
des Wortes zum "Drahtseilakt". Der Ventilator ist in einer speziellen, ringförmigen Halterung ver-ankert, die am Stahlseilen im Dach der "cyclebowl" aufgehängt ist. Mit dieser Konstruktion werden sowohl Ventilatorgewicht als auch im Betrieb verursachte dynamische Belastungen kompensiert.
Aufgrund der erstmaligen Aufgabenstellung lagen weder Erfahrungswerte noch Literatur zu künstlichen Tornados dieser Größe vor. Mehrere Faktoren wie Anordnung, Größe, Anzahl und Leistung der Ventilatoren mußten daher mehrfach überdacht werden.
Mit der Erzeugung des weltgrößten, künstlichen Tornados stellt die Firma Helios Ventilatoren
aus Villingen-Schwenningen (Schwarzwald), die unter anderem bereits durch die Ausstattung des Hallen Indoor Surfing von sich reden machte, erneut ihre Kompetenz für Aerodynamik und hohes technisches Know How im Ventilatorenbau unter Beweis.

 

Weitere Fotos auf Anfrage. Belegexemplar erbeten.

Presse - Information 
Kontakt: Frau Weiss Tel.: 0 77 20 / 6 06-214

Hier gehts zum Download von Presseinformationen in Text und Bild!

 


"cyclebowl" der Duales System Deutschland AG als Symbol für das Prinzip der Kreislaufwirtschaft.
Bild: Duales System Deutschland AG



Das Innere der "cyclebowl".
In dem spiralförmigen Aufgang sind rd. 40 Helios Ventilatoren angebracht. Deren tangentiale Luftströmung unterstützt die Bildung der für Tornados charakteristischen Windsäule.
Bild: Duales System Deutschland AG


Helios Ventilatoren erzeugen den größten künstlichen Tornado der Welt auf der EXPO 2000.
Der Hauptventilator mit einem Durchmesser von 2800 mm ist im Dach der "cyclebowl" in 25m Höhe aufgehängt. Zusätzlich sind rund 40 kleinere Ventilatoren über die gesamte Gebäudehöhe spiralförmig angeordnet.
Bild: Helios


Mit 22 m Höhe weltgrößter künstlicher Tornado. Stündlich live auf der EXPO 2000 in der "cyclebowl" der DSD, Pavillongelände West.
Insgesamt rd. 40 Helios Ventilatoren sorgen für den Wirbel.
Bild: Duales System Deutschland AG